Drei Rechner rund um dein Geld im Alltag: Was bleibt vom Brutto-Gehalt netto übrig, wie viel Kaufkraft die Inflation auffrisst und wie viel du fürs erste Eigenheim ansparen musst. Jeweils mit Grafik zum Drüberfahren und Werten zum Anpassen. Zum Anlegen & Sparen geht es im Bereich Investment.
Laufender Monatsbezug. Sonderzahlungen (13./14.) wählst du unten separat.
In Österreich der Normalfall (Kollektivvertrag): das 13. & 14. Gehalt sind Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Wien hat eine leicht andere Sozialversicherung.
Mit Familienbeihilfe gilt automatisch der Familienbonus Plus: 2.000 €/Jahr (<18) bzw. 700 €/Jahr (≥18).
Setzt mind. 1 Kind voraus; Partnereinkommen unter 7.300 €/Jahr.
Tarifstufen (Jahr): bis 13.539 € 0 %; 21.992 € 20 %; 36.458 € 30 %; 70.365 € 40 %; 104.859 € 48 %; 1.000.000 € 50 %; darüber 55 %.
SV-Höchstbeitragsgrundlage: laufend 6.930 €/M, Sonderzahlungen 13.860 €/Jahr.
AV-Staffel (niedrige Einkommen): bis 2.225 € 0 %, bis 2.427 € 1 %, bis 2.630 € 2 %, darüber voll.
Arbeitgeber-Lohnnebenkosten: DG-SV ~21 % (gedeckelt), MVK 1,53 %, DB 3,7 %, DZ ~0,34 %, Kommunalsteuer 3 % ≈ 29,6 % vom Brutto.
Absetzbeträge: Verkehrsabsetzbetrag 496 € (mit Pendlerpauschale 853 €, Einschleifung), Alleinverdiener/-erzieher 612 €/828 €/+273 €, Familienbonus Plus 2.000 €/700 € pro Kind.
Wichtig — qualitative Berechnung: Dies ist eine vereinfachte, qualitative Berechnung zur Orientierung und zum Verständnis — keine exakte Lohnabrechnung und keine Steuer- oder Rechtsberatung. Sie trifft typische Fälle (Angestellte/Arbeiter:innen, ASVG) gut, lässt aber u. a. Kindermehrbetrag, Sachbezüge, individuelle Freibeträge, steuerfreie Zulagen und Überstunden außer Acht. Dein tatsächliches Netto kann abweichen. Für eine verbindliche Berechnung nutze den offiziellen Brutto-Netto-Rechner der Arbeiterkammer. Werte 2026, ohne Gewähr.
Lohnnebenkosten obendrauf — nie am Lohnzettel sichtbar.
| DG-Anteil Sozialversicherung (~21 %) | – |
| Betriebliche Vorsorgekasse (1,53 %) | – |
| Dienstgeberbeitrag FLAF (3,7 %) | – |
| Zuschlag DB + Kommunalsteuer (~3,34 %) | – |
| Lohnnebenkosten gesamt | – |
Laufend, 13./14. Bezug und aufs Jahr gerechnet.
| Laufend | 13. Bezug | 14. Bezug | Jahr | |
|---|---|---|---|---|
| Brutto | – | – | – | – |
| Sozialvers. | – | – | – | – |
| Lohnsteuer | – | – | – | – |
| Netto | – | – | – | – |
Berechnet aus der jährlichen Inflation (VPI) in Österreich seit der Euro-Bargeldeinführung am 1. Jänner 2002; Werte 2025/26 vorläufig bzw. Schätzung. Quelle: Statistik Austria / WIFO.
Seriöse Planungs-Spanne: rund 2–5 % p. a. — je nach persönlichem Warenkorb (Wohnen, Energie und Lebensmittel steigen oft stärker). Langfristig nahe dem EZB-Ziel von 2 %, in Ausnahmejahren deutlich höher (2022: 8,6 %, 2023: 7,8 %). Quelle: Statistik Austria — Verbraucherpreisindex (VPI).
Modellrechnung mit konstanter Inflationsrate — die tatsächliche Inflation schwankt jährlich. Dient dazu, die Kaufkraft heute mit der Zukunft zu vergleichen. Keine Finanzberatung.
Daumenregel: Banken erwarten oft rund 20 % Eigenmittel vom Kaufpreis. Die Kaufnebenkosten von ca. 10 % (Grunderwerbsteuer 3,5 %, grundbücherliche Eintragung 1,1 %, Notar/Vertrag, ggf. Makler) sind als fixer Richtwert hinterlegt, weil ein Teil davon gesetzlich festgelegt ist — sie müssen meist aus Eigenmitteln gedeckt werden. Konditionen, Quoten und Förderungen unterscheiden sich je nach Bank und Bundesland. Modellrechnung, keine Finanzierungsberatung.
Rechnet ein Rechner falsch oder fehlt eine Annahme? Sag uns Bescheid — wir bessern nach.